Drei Personen in durchsichtiger Schutzkleidung sitzen auf einer Bühne bei blauem Licht, umgeben von glitzernden Materialien und Requisiten.

GRIPS + GASAG Autor:innenpreis.

Der Berliner Kindertheaterpreis 2027

Der GRIPS + GASAG Autor:innenpreis fördert neue Stimmen für das Kinder- und Jugendtheater. Gemeinsam zeichnen GASAG und das GRIPS Theater Berlin zeitgenössische Theatertexte aus, die junge Perspektiven ernst nehmen und gesellschaftliche Themen mutig verhandeln. Die ausgezeichneten Autorinnen und Autoren werden finanziell gefördert und beim Schreiben für Kinder und Jugendliche professionell begleitet.

Wie blicken junge Menschen auf die Welt, in der sie leben?

Nach 20 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit starten GASAG und das Berliner GRIPS Theater in eine neue Ära: Der GRIPS + GASAG Autor:innenpreis ist der Wettbewerb zur Entwicklung neuer Kinderstücke, hervorgegangen aus dem Berliner Kindertheaterpreis, der 2025 mit einer großen Gala seinen 20. Geburtstag feierte.

Der Fokus des Wettbewerbs liegt auf Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Texten mit den Lebenswelten junger Menschen auseinandersetzen. Ziel ist es, neue, unbekannte Stimmen im Kinder- und Jugendtheater zu fördern, den gesellschaftlichen Dialog zu stärken und zeitgemäße Theaterliteratur zu unterstützen.

Der GRIPS + GASAG Autor:innenpreis ist eine lebendige Brücke in die Zukunft des Kindertheaters. Die enge Zusammenarbeit von GASAG und GRIPS ist deshalb eine solche Erfolgsgeschichte, weil sie auf Kollaboration beruht. Auf Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Auf Strukturen, die langfristig gedacht sind.

Birgit Jammes

Referentin Partnerschaften und gesellschaftliches Engagement, GASAG

Person mit Helm auf einer Bühne erscheint aus rotem Nebel und hält ein Mikrofon, dramatisch beleuchtet vor schwarzem Hintergrund.
„Die Prinzessin und der Pjär“ ist ein preisgekröntes Kinderstück ab 8 Jahren von Milena Baisch, das 2013 am GRIPS Theater uraufgeführt wurde. Foto: David Baltzer, bildbuehne.de
Zwei Personen auf einer Bühne. Eine Person mit Basketball sitzt eingeschüchtert auf einem Hocker, die andere steht daneben und redet auf sie ein.
Lila ist elf und auf der Suche nach ihrer Identität. „Schwarzweißlila“, ein Theaterstück für Menschen ab 10 von Volker Schmidt. Foto: David Baltzer, bildbuehne.de

Wer wird wie nominiert?

Für den GRIPS + GASAG Autor:innenpreis 2027 schlagen Verlage, ausgewählte Institutionen und ehemalige Preistragende jeweils bis zu drei Autorinnen und Autoren vor. Aus den Vorschlägen wählt das GRIPS Theater maximal vier Nominierte aus. Eine Jury aus dem GRIPS‑Gremium und externen Fachleuten entscheidet gemeinsam, wer den GRIPS + GASAG Autor:innenpreis 2027 gewinnt.

Die Ausgezeichneten durchlaufen im Herbst und Winter 2026 zwei intensive Workshop-Phasen. Die Theater-Profis des GRIPS stehen ihnen dabei zur Seite – von der ersten Idee über Klassenbesuche und Dialogarbeit mit den Schauspielenden bis zu Gesprächen mit der Dramaturgie. Dank enger Zusammenarbeit feiern die erarbeiteten Stücks innerhalb von zwei Spielzeiten Premiere auf der Bühne des GRIPS Theaters.

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Es war eine unglaubliche Erfahrung, mit Schauspielerinnen und Schauspielern an einem unfertigen Text zu arbeiten. Der Input, den man dabei erhält, ist enorm. Wie ein Text auf der Bühne funktioniert, lässt sich auf dem Papier nur bedingt nachvollziehen. Die Auseinandersetzung mit den Schauspielenden war daher von großer Bedeutung.

Andreas Jungwirth

Preisträger und Autor von „Im Nebel“

Was gibt es zu gewinnen?

  • Das Preisgeld von bis zu 5.000 Euro verteilt die Jury auf maximal zwei Preistragende.
  • Alle Stücke werden im Rahmen einer Gala im Frühjahr 2027 der Öffentlichkeit vorgestellt.
  • Das GRIPS Theater plant innerhalb von zwei Spielzeiten eine Uraufführung des prämierten Stücks.

Premiere am 7. November 2024: „Woche – Woche“ von Lara Schützsack

Ein Stück über Familie, Zuhause und die Frage, ob ein Geburtstag durch zwei teilbar ist: 2023 gewann Lara Schützsack mit „Woche – Woche“ den Berliner Kindertheaterpreis.

Große Jubliläumsgala 2025

2025 feierte der Berliner Kindertheaterpreis seinen 20. Geburtstag: Fünf Preisträgerinnen und Preisträger der vergangenen zwei Jahrzehnte waren eingeladen, ein Minidrama zur Frage „Wie wollen wir in Zukunft leben?“ zu entwickeln. Ihre Stücke wurden am 7. Mai 2025 bei einer Jubiläumsgala im GRIPS Theater am Berliner Hansaplatz präsentiert:

  • „Scht!“ von Tamara Bach
  • „Shoot the Moon“ von Reihaneh Youzbashi Dizaji
  • „Im Nebel“ von Andreas Jungwirth
  • „Wortwespen“ von Vera Schindler
  • „Stuttgarts Rolle in der Esoterischen Futurologie™“ von Benjamin Tienti
Tag Tag tag
Gala zum 20-jährigen Jubiläum: Philipp Harpain, Leitung GRIPS Theater bis 2025, Sarah Wedl-Wilson, Berliner Senatorin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, und Georg Friedrichs, Vorstand von GASAG. Foto: David Baltzer, bildbuehne.de
Workshop im GRIPS Theater Berlin: Theaterschaffende und Schreibende sitzen an einem Tisch und diskutieren.
Kreativer Workshop „Das Haus steht zur Verfügung“ am GRIPS Theater 2025. Von links: Eike N.A. Onyambu, Christian Giese, Lisa Klabunde, Yana Ermilova, Regine Seidler, Andreas Jungwirth, Marius Lamprecht. Foto: David Baltzer, bildbuehne.de

Ihr Kontakt

Birgit Jammes, Referentin Sponsoring, trägt ein rotes Oberteil und schaut links an der Kamera vorbei

Birgit Jammes

Referentin Partnerschaften und gesellschaftliches Engagement

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