Wind- und Solaranlege der GASAG-Gruppe in Brandenburg Bild mit KI erstellt.

Energiewende.

Energiewende vor Ort gestalten

Die Energiewende gelingt dort, wo klimafreundliche Energieversorgung konkret umgesetzt wird: in Stadtquartieren, Wohngebieten und Kommunen. Der Umbau unseres Energiesystems ist eine gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Mit innovativen und bedarfsgerechten Energielösungen leisten wir unseren Beitrag dazu, die Energieversorgung schrittweise nachhaltiger zu gestalten, Versorgungssicherheit und Lebensqualität zu sichern und das Klimaneutralitätsziel Deutschlands zu unterstützen.

Wie dieser Beitrag zur Transformation vor Ort konkret aussehen kann, zeigen unsere Projekte in der Metropolregion Berlin-Brandenburg.

Bild mit KI erstellt.

Marienhöfe

Mehr erfahren

Bild mit KI erstellt.

The Friedenauer

Mehr erfahren

Palasseum

Mehr erfahren

Spreestrom: Sonnenstrom aus der Region Berlin-Brandenburg

Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch in Deutschland lag im ersten Halbjahr 2026 laut aktuellen Zahlen des BDEW bei 59,1 Prozent. Erneuerbare Energien tragen also zunehmen zur Deckung des Strombedarfs bei. Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher ist es zusätzlich wichtig zu wissen, woher der Strom kommt, der im Haushalt eingesetzt wird und dass dieser möglichst verbrauchsnah erzeugt wird. So bieten die Vertriebsmarken der GASAG-Gruppe seit Ende 2023 einen Stromtarif an, bei dem der gelieferte erneuerbare Strom „vor der Haustür“ in Anlagen in Berlin oder Brandenburg erzeugt wird.

Spiegelnde Solarmodule auf ungemähter Wiese: Solarpark Laubsdorf 2 der GASAG-Gruppe in der Lausitz. Bild mit KI erstellt.

Biomethan: Regionale Energie aus Brandenburg

Erneuerbare Gase sind ein Baustein der Energie- und Wärmewende. Als flexible Energieträger sind sie speicherbar, ergänzen wetterabhängige erneuerbare Energien und stabilisieren die Strom- und Wärmeversorgung.

Biomethan kommt in Brandenburg aufgrund der Vielzahl vorhandener Biogasanlagen eine besondere Bedeutung zu. Derzeit speisen 11 Biomethananlagen direkt in das NBB-Netz ein. Und das ist erst der Anfang, die hohe Zahl der Anschlussanfragen lässt die ans NBB-Netz angeschlossenen Anlagen und die regional erzeugten Biomethanmengen voraussichtlich signifikant steigen. Biomethan kann in bestehenden gasbasierten Anwendungen, etwa in Heizungen, zur Prozesswärme oder zur Stromerzeugung, genutzt werden.

Welches Potenzial in Biomethan liegen kann, zeigt unser gemeinschaftliches Projekt in Putlitz: In der Prignitzer Stadt wird die Wärmeversorgung von fossilem Erdgas auf erneuerbare Gase umgestellt werden: Ab 2028 sollen hier 100 Prozent Biomethan zum Einsatz kommen – und zwar ganzjährig. Für die Kommune können sich daraus gleich mehrere Chancen ergeben: Die Ausweisung als Biomethangebiet im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung, regionale Wertschöpfung sowie positive Impulse für den Erhalt von Arbeitsplätzen. Der Hochlauf von Biomethan sollte daher gezielt angereizt werden und dort zum Einsatz kommen, wo er volkswirtschaftlich hohen Nutzen für das Energiesystem liefert.

Luftansicht der Biogasanlage im brandenburgischen Putlitz bei blauem Himmel. Drumherum grüne Felder. Bild mit KI erstellt.