Schirmherr für Vielfalt und Chancengleichheit.
Vielfalt erfolgt durch Verantwortung und Führung – Interview mit Stefan Hadré über seine neue Rolle
Seit Mai 2025 hat Stefan Hadré, Finanzvorstand der GASAG-Gruppe, die Rolle des Diversity-Botschafters von Matthias Trunk übernommen. Mit der neuen Bezeichnung „Schirmherr für Vielfalt“ wird deutlich: Vielfalt ist nicht nur ein kommunikatives Thema, sondern eine Haltung, die strategisch verankert und aktiv gelebt wird.
Antonia und Kati aus dem interdisziplinären Team Vielfalt haben mit Stefan über seine neue Rolle, persönliche Erfahrungen und seine Vision für eine vielfältige GASAG-Gruppe gesprochen.
Lieber Stefan, herzlichen Glückwunsch zu deiner Rolle als Schirmherr für Vielfalt und Chancengleichheit der GASAG-Gruppe. Wir freuen uns besonders, dass du das Thema begleitest und vorantreibst:
Was heißt für dich Diversity?
Diversity ist für mich ein strategischer Erfolgsfaktor. Unterschiedliche Perspektiven führen zu besseren Entscheidungen, mehr Kreativität und einer stärkeren Unternehmenskultur – und am Ende zu erfolgreicheren Unternehmen. Vielfalt ist also keine Kür, sondern ein Muss für zukunftsfähige Organisationen.
Wie möchtest du Vielfalt und Chancengleichheit in deiner Rolle als Schirmherr vorantreiben?
Ich möchte die strategische Positionierung der GASAG-Gruppe als vielfältige Arbeitgeberin vorantreiben. Dazu unterstütze ich interne und externe Veranstaltungen sowie Kommunikationsmaßnahmen.
Besonders wichtig ist mir das monatliche Sparring mit dem Team Vielfalt, um gemeinsam Themen zu setzen und Ziele zu verfolgen. Dabei diene ich als Verbündeter des Themas und als Brücke zum Managementteam der GASAG-Gruppe. Weitere zentrale Bestandteile meiner Rolle sind Netzwerkarbeit, Support und die Teilnahme an Diversity-Initiativen.
Was ist dir wichtig für eine gelingendes Vielfaltsmanagement in der GASAG-Gruppe?
Zunächst ist mir wichtig, bei den Themen zwischen dem Ausschluss von Diskriminierung einerseits und dem konkreten Nutzen in der Unternehmensführung anderseits zu unterscheiden. Für mich sind das zwei Seiten einer Medaille. Diskriminierung muss generell und vor allem in unserem beruflichen Kontext ernst genommen und verhindert werden.
Gleichzeitig streben wir mehr weibliche Führungskräfte in allen Geschäftseinheiten und Zentralfunktionen an, und sehen damit auch einen strategischen Wettbewerbsvorteil. Konkret fokussieren wir uns auf priorisierte und relevante Themenfelder. Aktuell arbeiten wir primär an den Diversitätsthemen Geschlecht und Generationen.
Gibt es etwas, was dich besonders berührt oder gefreut hat im Hinblick auf Diversity?
Mich haben meine ersten Einsätze als Schirmherr sehr glücklich gemacht. Besonders der Besuch beim power.net-Lunch des Frauennetzwerks war für mich ein Highlight. Die Gespräche und Impulse, die ich dort mitgenommen habe, waren inspirierend und erkenntnisreich.
Es berührt mich, wie viel Engagement vom Frauennetzwerk und vom Vielfaltsteam kommt. Das zeigt mir, wie lebendig und wichtig das Thema bei uns ist. Es war ein sehr schönes und praktisches Beispiel eines Perspektivwechsels, wenn man als (fast) einziger Mann zu Gast in dem Frauennetzwerk ist.
Mein Anspruch ist es, die Themen Vielfalt und Chancengleichheit praktisch greifbar und für unsere konkrete Zusammenarbeit relevant zu machen.