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Als Nachwuchskraft zur Klimaneutralität beitragen

Hyejeong Foto neu zugeschnitten

„Mit der Ausbildung habe ich gelernt, dass ich etwas machen kann, wenn ich das machen möchte,“

sagt Hyejeong Seo. Im Interview erzählt sie über ihren Weg aus Südkorea in die GASAG. 

Schön, dass du da bist, Hyejeong. Willst du dich mal kurz vorstellen?

Okay, also ich bin Hyejeong Seo, 25 Jahre alt und seit 2018 in Deutschland. Seit 2020 arbeite ich bei der GASAG. Hier habe ich in diesem Sommer meine Ausbildung zur Industriekauffrau abgeschlossen. Dabei merkte ich, dass ich meine Fachkenntnisse erweitern möchte, und habe mich deswegen für ein Studium entschieden. Die Ausbildung wurde dann auf 2 Jahre verkürzt und seit dem ersten September in diesem Jahr bin ich duale BWL-Studentin.
 

Was hast du vor der GASAG gemacht?

Ich komme aus Südkorea und hatte dort vier Semester BWL studiert, dann aber abgebrochen. Bei einem Praktikum habe ich gemerkt, dass mir die Arbeitsbedingungen in Korea nicht gefallen. Damals studierte meine Schwester schon in Deutschland. Bei einem Telefongespräch empfahl sie mir, hierher zu kommen und eine Ausbildung zu machen. Und ich dachte mir: Die Ausbildung ist viel interessanter für mich als das Studium, ich kann mehr praktische Kenntnisse erwerben. Deswegen habe ich mich für Deutschland und die Ausbildung entschieden.

2018 bin ich nach Deutschland gekommen und habe ein Jahr lang in der Sprachschule Deutsch gelernt. Danach suchte ich nach Ausbildungsplätzen und entschied mich wegen meines angefangenen BWL-Studiums für die Ausbildung zur Industriekauffrau. Da mich Nachhaltigkeit und Umwelt sehr interessieren, wählte ich die GASAG aus.

Wie würdest du deinem früheren Selbst erklären, warum es bei der GASAG anfangen sollte?

Die GASAG ist ein relativ großes Unternehmen und wir kriegen einen guten Überblick über die Abteilungen. Die Azubis werden sehr wertschätzend behandelt, zum Beispiel bekommen wir 30 Tage Urlaub und arbeiten nur 38,5 Stunden die Woche. Wir werden gut bezahlt, können Home Office machen und haben flexible Arbeitszeiten. Auch die Benefits sind sehr gut. Außerdem setzt die GASAG sich für Umwelt und Klimaneutralität ein. Das ist ein attraktives Thema. Deswegen würde ich auf jeden Fall die GASAG empfehlen. 
 

Wie war dein Einstieg bei der GASAG?

Ehrlich gesagt, am Anfang war ich sehr nervös. Aber ich fand es schön, dass wir Paten hatten, die schon ein Jahr länger Auszubildende waren. Mit ihnen haben wir immer direkte Ansprechpartner gehabt, die uns interessante Einblicke in das Unternehmen gaben. Meine Nervosität ist schnell verflogen, da wir uns zuerst in großer Runde vorgestellt und einfach mal ein Spiel gemacht haben, welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede wir haben. Und dann sind wir mit den Paten Essen gegangen. Ich fand es auch schön, dass sich der Vorstand bei uns vorgestellt hat. Ich dachte damals, dass Azubis keine Vorstände kennenlernen dürfen, aber ich fand es sehr wertschätzend.
 

Was sind deine größten Stärken und Schwächen?

Meine größte Stärke ist Fleiß. Ehrlich gesagt ist mir der Anfang der Ausbildung sehr schwergefallen, direkt zu arbeiten und gleichzeitig zu lernen. Anfangs habe ich kaum etwas verstanden, da ich in der Sprachschule keine Umgangssprache gelernt hatte. Aber ich habe immer nach dem Unterricht eigenständig gelernt und deswegen bekam ich auch gute Zeugnisnoten in der Schule. 
Meine größte Schwäche ist Selbstbewusstsein. Wie gesagt, am Anfang der Ausbildung habe ich Schwierigkeiten gehabt, mit den Leuten umzugehen. Damals habe ich mich nicht getraut, zu sagen: Ich habe das nicht verstanden. Ich habe immer so getan, als hätte ich alles verstanden. Aber mit der Ausbildung habe ich gelernt, dass ich etwas machen kann, wenn ich das machen möchte. Ich habe zu Hause extra gelernt und mit der Zeit immer bessere Noten bekommen. Dadurch ist mein Selbstbewusstsein gestiegen und jetzt traue ich mich auch zu sagen, wenn ich etwas nicht verstehe.
 

Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Ich möchte mein Studium erfolgreich abschließen und dann weiter in der GASAG-Gruppe bleiben. Am liebsten im Controlling oder in der Buchhaltung, ich arbeite gerne mit Zahlen. Als Nachwuchskraft möchte ich mit zur Klimaneutralität beitragen.

Der Gesprächspartner war Maximilian Buchmann, dualer Student bei der GASAG. 
 

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