Eigenverantwortung statt CO₂-Regeln.
Kleine Verhaltensänderungen können den ökologischen Fußabdruck verringern
Jede und jeder von uns kann die persönlichen CO2-Emissionen eigenverantwortlich verringern. Je mehr wir alle etwas tun, desto weniger braucht es staatlich verordnete Reglementierungen.
Das ist für mich auch eine der Lehren aus der Corona-Pandemie. Die meisten haben sich verantwortlich verhalten und damit zum Rückgang der Infektionszahlen beigetragen. Kontrolle ist gerade im häuslichen Bereich kaum möglich. Beim Klimaschutz ist es ähnlich. Unser privates Leben und unser Zuhause sind geschützt und das soll auch so bleiben.
Eigenverantwortung ist gefragt
Dafür ist dann aber unsere Eigenverantwortung gefragt. Wie sorgsam gehen wir mit Energie um? Wie bewusst kaufen wir ein und worauf achten wir bei der Auswahl unserer Lebensmittel? Wo können wir auf Wegwerfprodukte verzichten und auf mehr Qualität setzen?
Aber auch wenn Produkte ressourcenschonend hergestellt werden, sind viele Rohstoffe doch endlich. Nicht nur bei uns in der Energiewirtschaft wird deshalb immer mehr über die Suffizienz-Strategie diskutiert, über die Endlichkeit der Ressourcen und die Probleme eines Überkonsums. Im Kern geht es dabei um die Frage: Brauche ich das wirklich?
Verhalten ändern und CO₂-Ausstoß verringern
Bei allem, was wir tun, hinterlassen wir einen persönlichen CO₂-Fußabdruck. Dieser beträgt nach Berechnungen des Umweltbundesamtes im Durchschnitt 11,6 Tonnen CO₂ pro Person und Jahr. Das ist zu viel, lässt sich aber schon durch kleine Verhaltensänderungen erheblich reduzieren.
Viele Unternehmen bieten inzwischen Produkte und Tarife an, die den Einsatz erneuerbarer Energien oder Maßnahmen zur Verringerung von Treibhausgasemissionen unterstützen. Auch bei GASAG gibt es entsprechende Zusatzoptionen. Ein bekanntes Zitat von John F. Kennedy trifft es ganz gut: „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.“
Foto: Matthias Trunk, Vorstandsmitglied GASAG, Fotograf: Florian Büttner