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Am Start mit FaSTTUBe

The Fast(tube) and the Furious

An der Berliner Technischen Universität tüfteln 90 Studierende am perfekten Rennwagen. In diesem Jahr will das Projektteam sogar noch einen drauf setzen: Binnen eines Jahres wollen sie drei Rennwagen bauen – mit Verbrennungsmotor, ein Elektromobil und ein autonom fahrendes Model. Start frei! 

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Im FaSTTUBe FT19c steckt ein Jahr Arbeit  (Foto:  Jonas Härtl) 

Hinsichtlich Beschleunigung unterscheidet die Autos der Formula Student fast gar nichts von einem Formel-1-Rennwagen. Aber bei FaSTTUBe sind Beschleunigungswerte allenfalls als zusätzlicher Aspekt, eine nette Zahl.  Hier geht um mehr – das Gesamtpaket aus Konstruktion, Fahrleistung, Finanzplanung und Marketing muss stimmen. Die Studierenden suchen nach nichts Geringerem als der perfekten Kombination und messen sich dabei auch noch in mehreren internationalen Wettkämpfen.

Zum Berliner Team zählen in der Saison 2020 90 Studierende verschiedener Fachrichtungen: angehende Ingenieure, IT Studenten und Wirtschaftsfachleute arbeiten Hand in Hand. Alle eint die Begeisterung für Technik und Motorsport. Und die ist groß, denn neben dem Studium investiert jeder Projektteilnehmer völlig freiwillig etwa 20 Stunden pro Woche. Es wird überlegt, konstruiert, gebaut und dokumentiert – auch in Zeiten der Kontaktbeschränkungen und einer geschlossenen Werkstatt aufgrund der Corona-Pandemie. Das Team ist flexibel und baut kurzerhand von zuhause aus weiter, mit Lötstationen auf Schreibtischen und an häuslichen Drehbänken.
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Können sie nicht in die Werkstatt, schrauben die Studierenden kurzerhand an der heimischen Drehbank weiter.

Die Formula Student ist ein Konstruktionswettbewerb und hat ihre Wurzeln in den USA. Hier wurde 1981 zum ersten Mal die Aufgabe formuliert: Studenten bauen innerhalb eines Jahres einen einsitzigen Rennwagen (Monoposto) mit vier offenen Rädern und offenem mittigen Cockpit. Saisonbeginn ist jedes Jahr im Oktober. Auf dem sprichwörtlichen weißen Brett geht die Arbeit dann los. Im Winter laufen die ersten Test und Qualifikationen, im Sommer finden die weltweiten Rennen statt. Für das Team der TU lief es gut. Niederlande, Tschechien, Spanien und Saisonfinale auf dem Hockenheimring mit über 100 Teams und vor mehreren tausend Zuschauern standen auf dem Plan. Schon mehrfach haben sie bewiesen, dass sie es drauf haben. In dieser Saison auch.

Das aktuelle Team besteht aus 90 Studierenden. Jeder hat seine spezifische Aufgabe und muss sie exakt und vor allem pünktlich erledigen, damit am Ende ein Rennwagen die Werksatt auf dem Technologie- und Innovationspark Berlin (TIB) verlassen kann. Dieses Jahr sollten es sogar drei Fahrzeuge werden. Rennwagen in den Kategorien Verbrennungsmotor, Elektrofahrzeug und autonom fahrendes Auto. Eine Premiere für das FaSTTUBe-Team. Die Konstruktionen absolvierten unterschiedliche Fahrtests. Juroren beurteilten zusätzlich die konstruktiven Lösungen, die Kosten und den fiktiven Businessplan. Doch auch mit den aktuellen Einschränkungen ist die Stimmung im Team gut und der Blick nach vorne gerichtet. 

Aktuell versuchen die Studenten über eine Spendenaktion ihren Traum vom autonom fahrenden Rennwagen umzusetzen. Dazu ist das Team auf Unterstützung angewiesen, um Sicherheits-, Lenk- und Steuerungssysteme bauen zu können und hat auf betterplace.org ein Projekt eingerichtet.

FaStTUBe steht für Formula Student  Team TU Berlin und wird als Projekt wird von der Technischen Universität und mehreren Partnern aus der Industrie unterstützt. Seit 2019 ist auch die GASAG Sponsor.

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