Energiewende geht nur gemeinsam.
Mit der Innovationskraft, den Erfahrungen und Kapazitäten der privaten Energieversorger
Der Umbau unserer Energieversorgung zur versorgungssicheren Zukunft betrifft uns alle. Allein schon deshalb ist das eine Gemeinschaftsaufgabe. Solche grundlegenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen können nicht einseitig privaten Unternehmen oder landeseigenen Betrieben überlassen werden, um alle Vorteile zu nutzen und eine breite Akzeptanz zu bekommen. Die gesamte Infrastruktur braucht zudem einen Investitionsschub, um weiter zu funktionieren. In den öffentlichen Kassen fehlt dafür das Geld.
Teamarbeit für eine effiziente Energiezukunft
Der Rückkauf von Wärme und Strom durch das Land Berlin etwa ist kein Selbstläufer. Das Ziel einer vollständig modernen Erzeugung von Wärme und Strom bedeutet eine enorme Herausforderung. Die Dekarbonisierung verlangt nach weiteren Ideen und Lösungen. Windenergie und Photovoltaik oder mehr Biomasse und Holz werden für eine stabile Versorgung noch nicht reichen und grüner Wasserstoff ist nicht so weit. Wir befinden uns in einer Zeit des Übergangs, in der vieles noch in der Entwicklung und Erprobung ist.
GASAG setzt auf Innovationen und entwickelte bereits erfolgreich neue Quartierlösungen mit Großwärmepumpen, Geothermie oder der Abwärmenutzung von Rechenzentren, um nur zwei Beispiele zu nennen. Auch als privatwirtschaftliches Unternehmen gelten für uns die energie- und klimapolitischen Ziele Berlins. Das fordern übrigens auch unsere mehr als 700.000 Kundinnen und Kunden von uns ein.
Private Unternehmen ins Boot holen
Es wäre eine verschenkte Chance, die Kompetenz und Innovationskraft privater Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität nicht mit ins Boot zu nehmen. Der Ausbau erneuerbarer Energien und der Einsatz erneuerbarer Gase bringen technische und infrastrukturelle Herausforderungen mit sich. Nur gemeinsam mit der Innovationskraft, den Erfahrungen und Kapazitäten der privaten Energieversorger wird das gelingen.
Foto: Matthias Trunk, Vorstandsmitglied GASAG, Fotograf: Florian Büttner