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Nicht das Klima, wir müssen uns ändern!

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Matthias Trunk, Vorstandsmitglied GASAG, Foto: Florian Büttner

Klimaschutz funktioniert in der Wirtschaft nur mit engagierten Mitarbeitenden. Dabei setzen viele Unternehmen auch auf den Nachwuchs, der ein neues Selbstverständnis für den Umgang mit Energie und Ressourcen mitbringen soll. „Fridays for Future“ zeigt, welch große Bedeutung der Klimaschutz für die junge Generation hat. Wer sich in der Jugend für den Klimaschutz einsetzt, kann das später beruflich, beispielsweise bei einem Energieversorger, auch in die Tat umsetzen. Das ist allerdings kein Selbstläufer. Überall fehlt es an Nachwuchs und die Azubi-Lücke wird nicht kleiner. Nach Informationen des Bundesinstituts für Berufsbildung bleibt jeder zehnte Ausbildungsplatz unbesetzt. Fachkräftemangel hat konkrete Auswirkungen, auch für den Klimaschutz in Berlin.

In der Machbarkeitsstudie „Berlin Paris-konform machen“ wird mit Verzögerungen beim Erreichen der Klimaziele gerechnet, auch weil die Ausbildung von ausreichend neuen Fachkräften noch Jahre dauern werde. Die aber werden für die Umsetzung der Energiewende schon jetzt dringend gebraucht. Recruiting von Nachwuchs ist für viele Unternehmen ein existentielles Thema. Achim Dercks, stellv. DIHK-Hauptgeschäftsführer, bringt es auf den Punkt: „Wer sich bemüht, kann gewinnen oder verlieren, wer sich nicht bemüht, hat schon verloren.“ Wir müssen deshalb offensiv bei jungen Menschen für den Weg vom Klimaschutz-Engagement zur beruflichen Zukunft in der Energiewirtschaft werben. Eine sinnvolle Tätigkeit in einer guten Arbeitsatmosphäre steht bei den meisten Auszubildenden ganz oben auf der Wunschliste. In der GASAG haben wir uns bereits darauf eingestellt, bieten dazu auch den Rahmen für mehr Diversität, gute Work-Life-Balance und fördern mit Programmen wie „Talents for Future“ den Einsatz für Klimaschutz und Energiewende.