Mit Strategie und Ausdauer zum Ziel.
Eine passgenaue Strategie entscheidet über den Erfolg
Die Eisbären Berlin haben in der Saison 2025/2026 zum 12. Mal die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Kein anderer deutscher Verein hat öfter den ersten Platz erreicht. Für den Erfolg ist im Eishockey – ebenso wie in der Wirtschaft – eine passgenaue Strategie entscheidend. Dazu gehören Ausdauer und Entschlossenheit genauso wie Schnelligkeit.
Das Spiel lebt von ungezählten Sprints, die den Spielern eine hohe Leistungsbereitschaft abverlangen. Konzentriertes Training schafft die notwendige Ausdauer, gleichzeitig müssen Spielabläufe perfektioniert und verinnerlicht werden. Schnelles Spiel erlaubt kein Zaudern. Ein gutes Beispiel: Spielt das Team kurzzeitig in der Unterzahl geht es ohne Übergang ins Penalty Killing. Die gegnerische Mannschaft muss daran gehindert werden, ein Tor zu schießen.
Eishockey ist ein Sport, in dem es um Kleinigkeiten geht. Wir wollen jeden Zentimeter auf dem Eis, jeden Puck und jeden Check gewinnen. So versuchen wir, Tore zu erzielen und Spiele zu gewinnen. Voran geht eine genaue Planung für die Saison und eine gewissenhafte Vorbereitung auf jedes Spiel. Als deutscher Rekordmeister haben wir da schon vieles richtig gemacht.
Thomas Bothstede
Geschäftsführer EHC Eisbären Berlin
Die zentrale Strategie der GASAG-Gruppe ließe sich in der Eishockey-Sprache wohl einfach mit ‚Carbon Killing‘ betiteln, unterlegt mit unterschiedlichen Maßnahmen wie ‚Abwärme checken‘ oder ‚Sonne ernten‘. Das Ziel einer zukunftsfähige Energieversorgung verfolgt die GASAG-Gruppe ebenso energisch wie den ersten Platz als integrierter Energiedienstleister gegenüber dem Wettbewerb zu verteidigen.
Um den Herausforderungen der Energie- und Wärmewende erfolgreich zu begegnen, ist zudem Durchhaltevermögen unerlässlich. Betrachtet man den deutschen Wärmemarkt, steht in den kommenden Jahren eine umfassende Weiterentwicklung der Wärmeversorgung bevor. Mit den kommunalen Wärmeplanungen, die in Berlin bis 2026 und in Brandenburg bis 2028 vorliegen werden, wird ein erster Rahmen gesetzt. Die Richtung ist bereits erkennbar: Es werden Lösungen für die Wärmeversorgung benötigt, die wirtschaftlich, technisch überzeugend und langfristig tragfähig sind.
Kommunale Wärmeplanung schafft Orientierung für die zukünftige Wärmeversorgung
Die GASAG-Gruppe begleitet aktiv die kommunalen Wärmeplanungen in der gesamten Metropolregion. Die Wärmeplanungen verdeutlichen die Anforderungen und den Umfang der zukünftigen Wärmeversorgung und zeigen auf, welche Aufgaben vor Ort zu bewältigen sind. Vor diesem Hintergrund haben wir in 2024 die Zusammenarbeit aller Einheiten in der Unternehmensgruppe weiter verbessert und auf komplexe Energielösungen ausgerichtet. Dabei bündeln wir Kompetenzen aus verschiedenen Bereichen der Strom- und Wärmeversorgung.
Unsere Tochtergesellschaft NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg betreibt die bestehende Gasinfrastruktur und entwickelt Teile davon für den Transport von Wasserstoff weiter. Zudem liefert sie mit ihren präzisen Daten wichtige Bausteine für die kommunale Wärmeplanung. Sie arbeitet nicht nur mit den Kommunen zusammen, sondern auch mit den öffentlichen Infrastrukturbetreibern in der Region. Energie Brandenburg und GASAG bieten bezahlbare Tarife und Energieprodukte für ihre Kundinnen und Kunden und sind geschätzte Energiepartner für private und öffentliche Stakeholder.
GASAG Solution Plus plant und betreibt innovative Energielösungen für Stadtquartiere oder einzelne Kommunen mit Wärmenetzen und erneuerbaren Energien. Das Wärmeplanungstool der GASAG-Gruppe unterstützt die Gespräche und Planungen mit unseren Kundinnen und Kunden. Es visualisiert verschiedene Versorgungsoptionen und Marktszenarien und bietet damit eine sehr gute Entscheidungsgrundlage.
Wir kämpfen um jede Kundin und jeden Kunden, jede Immobilie, jedes Quartier. Und damit sind wir erfolgreich, denn wir haben dafür die richtigen Kompetenzen und engagierten Menschen an Bord. Wir wollen ein entscheidender Akteur für die Energiewende in Berlin und Brandenburg sein.
Georg Friedrichs
GASAG-Vorstandsvorsitzender
Wasserstoff für die Zukunft
Die GASAG-Gruppe hat 2024 einen großen Meilenstein erreicht. Die Bundesnetzagentur hat das nationale Wasserstoff-Kernnetz veröffentlicht und unseren Antrag bewilligt. Über 50 Kilometer des Berliner Gasnetzes sind jetzt offiziell Teil des bundesweiten Wasserstoff-Kernnetzes.
Die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, Betreiberin des rund 7.000 Kilometer langen Berliner Gasverteilnetzes, hat diese Hochdruckleitungen im Osten und Westen der Stadt schon auf ihre Wasserstoff-Tauglichkeit geprüft und investiert jetzt intensiv, damit bis 2032 gasversorgte Heizkraftwerke auf erneuerbar erzeugten Wasserstoff umgestellt werden können.
Die Umstellung der NBB-Trassen auf Wasserstoff ist ein kapitalintensiver, aber wichtiger Schritt zur Dekarbonisierung der Wärme- und Stromversorgung und unterstützt die zukunftsorientierte Transformation Berlins.
Wie heizen Berlin und Brandenburg?
Berlin verursacht jährlich rund 15 Millionen Tonnen CO2, wovon über 40 Prozent aus der Beheizung von Gebäuden oder der Warmwassererzeugung stammen. Rund 42 Prozent der Wärme wird durch Gasheizungen erzeugt, 38 Prozent durch Fernwärme. Öl hat noch immer einen Anteil von 13 Prozent an der Wärmeversorgung. Die Fernwärme entsteht zu etwa 80 Prozent aus Gas oder Kohle.
Brandenburg emittiert jährlich knapp 50 Millionen Tonnen CO2, wovon rund 44 Prozent aus den Braunkohle-Kraftwerken Jänschwalde und Schwarze Pumpe stammen. In Brandenburg wird rund 52 Prozent der Wärme in den Wohngebäuden mit Gas und etwa 15 Prozent mit Öl erzeugt. Wärmenetze liefern nur etwa 13 Prozent der Gebäudewärme und sind überwiegend mit fossilen Brennstoffen betrieben.